Georgia Tsepitsidou, Werbeagentur, Würzburg · Stand: 27.08.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Leistungen der Content-Planung, -Erstellung, -Produktion, -Veröffentlichung sowie verwandte Social-Media-Dienstleistungen zwischen Georgia Tsepitsidou (nachfolgend „Auftragnehmerin") und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde").
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
Diese AGB gelten auch für zukünftige, gleichartige Geschäfte zwischen den Parteien, ohne dass es einer erneuten ausdrücklichen Einbeziehung im Einzelfall bedarf.
Grundlage jeder Zusammenarbeit ist das jeweilige individuelle Angebot der Auftragnehmerin mit Leistungsbeschreibung, Umfang, Preis und Laufzeit. Der Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung (z. B. Gegenzeichnung oder Textform-Bestätigung) des Kunden zustande.
Der konkrete Leistungsumfang (u. a. Anzahl der Content Pieces, Vor-Ort-Drehtage, gebuchte Zusatzmodule wie die Veröffentlichung) ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot. Diese AGB regeln die allgemeinen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit ergänzend dazu.
Der Kunde stellt benötigte Informationen, Markenvorgaben und Materialien rechtzeitig zur Verfügung und erteilt Freigaben zeitnah.
Rückmeldungen auf Freigabeanfragen sind innerhalb von 48 Stunden zu erteilen, sofern kein Veröffentlichungs-Modul gebucht ist. Ist das Veröffentlichungs-Modul gebucht, gilt eine Frist von 24 Stunden. Erfolgt innerhalb der jeweiligen Frist keine Rückmeldung, gilt der betreffende Inhalt als freigegeben.
Verzögerungen, die durch verspätete Mitwirkung des Kunden entstehen, führen weder zu einer Anpassung der vereinbarten Vergütung noch zu Ansprüchen des Kunden gegen die Auftragnehmerin wegen verspäteter Leistung.
Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise, netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich. Rechnungsbeträge sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen bzw. Kapazitäten eines Monats verfallen zum jeweiligen Monatsende. Eine Übertragung in Folgemonate oder Erstattung erfolgt nicht, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
Sofern nicht abweichend im Angebot geregelt, ist pro Content Piece eine Korrekturrunde inklusive. Weitergehende Änderungswünsche werden als Zusatzleistung nach Zeitaufwand zum jeweils aktuellen, im Angebot genannten Stundensatz vergütet.
Laufzeit und Kündigungsmodalitäten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Vertragsparteien unberührt.
Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Inhalten für den vertraglich vereinbarten Zeitraum und die vereinbarten Plattformen/Zwecke.
Eine Nutzung über den vereinbarten Rahmen hinaus (z. B. weitere Kanäle, Print, bezahlte Werbung/Ads, Weitergabe an Dritte) bedarf einer gesonderten Vereinbarung in Textform und wird gesondert vergütet.
Unbearbeitetes Rohmaterial (Video-, Foto- und Audiodateien) ist nicht Bestandteil der geschuldeten Leistung und wird nicht automatisch herausgegeben, sofern nicht gesondert vereinbart.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, im Rahmen der Zusammenarbeit erstellte Inhalte sowie öffentlich sichtbare Kennzahlen (z. B. Follower-, Reichweiten- oder Engagement-Entwicklungen) unter Nennung des Kundennamens als Referenz und Case Study für die eigene Akquise und Außendarstellung zu verwenden, insbesondere auf der eigenen Website, in Portfolios, Angeboten sowie auf eigenen Social-Media-Kanälen.
Von dieser Nutzung ausgenommen sind interne, vertrauliche oder wirtschaftlich sensible Informationen (z. B. konkrete Umsatzzahlen, Vertragsinhalte, interne Strategien); diese unterliegen der Geheimhaltungspflicht gemäß § 8.
Der Kunde kann der Nennung seines Namens bzw. der Verwendung bestimmter Inhalte als Referenz jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widersprechen. Bereits veröffentlichte Inhalte werden auf entsprechenden Wunsch innerhalb einer angemessenen Frist entfernt oder angepasst.
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, auch über das Vertragsende hinaus. Ausgenommen hiervon ist die Referenznutzung gemäß § 7 im dort geregelten Umfang.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich im Einklang mit den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in der jeweils gültigen Fassung.
Die Auftragnehmerin übernimmt keine Garantie für bestimmte Reichweiten-, Interaktions- oder Verkaufserfolge der erstellten Inhalte. Der Erfolg von Social-Media-Content hängt von zahlreichen, von der Auftragnehmerin nicht beeinflussbaren Faktoren ab (u. a. Plattform-Algorithmen, Zielgruppenverhalten, Marktumfeld).
Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes und bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht) ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Erfüllung einzelner Teilleistungen nach vorheriger Information des Kunden qualifizierte Dritte (z. B. weitere Creator) einzusetzen, bleibt jedoch für die ordnungsgemäße Erbringung der Gesamtleistung verantwortlich.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des jeweiligen Vertrags bedürfen der Textform.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Würzburg Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dieser Geschäftsbeziehung, soweit gesetzlich zulässig.